Weihnachtsgedichte, Lieder für die Vorweihnachtszeit

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Nun singen wir das schöne Lied Drucken E-Mail
Nun singen wir das schöne Lied auf Gottes weiter Erde:
Vom Jesulein, von
Engelein, von Hirten bei der Herde!
Zu Bethlehem, der kleinen Stadt, die Kinder waren alle schon am Schlafen;
Die Kinder im Felde war und wachte bei den Schafen.
Weihnachten Krippe
Um Mitternacht, da schallt’s herab mit schönem Sang und Klange:

Der Himmel war wie rosenrot: Den Hirten wurde bange,
ein Engel kam. Der Engel sprach: "Ihr Hirten, seht mich gerne!
Zum Stalle geht, da findet ihr den König aller Sterne!"
Die Hirtenschar zum Stalle lief mit frohem Jubelschalle.
Ein Kindlein, so zart und fein, das fanden sie im Stalle.
Kein Wieglein, kein Bettchen war im kalten Stall zu sehen.
Im Krippchen lag das Kindelein, das Kind aus Himmelshöhen.
Das Kindelein war Gottessohn, der König aller Sterne.
Nun kommt’s herab vom Himmelsthron in jedem Jahr so gerne.

Heinrich Bone 1813 - 1893
 
Heilige Nacht Drucken E-Mail

So ward der Herr Jesus geboren
Im Stall bei der kalten Nacht.

Die Armen, die haben gefroren,
Den Reichen war's warm gemacht.

Sein Vater ist Schreiner gewesen,

Die Mutter war eine Magd.
Sie haben kein Geld nicht besessen,
Sie haben sich wohl geplagt.

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Christnacht Drucken E-Mail

Der Engel der Verkündigung:

Seraphimsche Heere,

Schwingt das Goldgefieder
Gott dem Herrn zur Ehre,
Schwebt vom Himmelsthrone
Durchs Gewölk hernieder,
Süße Wiegenlieder
Singt dem Menschensohne!

Ein Hirte:


Was seh’ ich? Umgaukelt mich Schwindel und Traum?

Ein leuchtender Saum
Durchwebt den azurnen, ewigen Raum,
Es schreiten die Sterne des Himmels entlang,
Mit leisem Gesang,
Der seligen Scharen musikalischer Gang.


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Bethlehem Drucken E-Mail

Aus voller Silberschale
gießt fahles Licht der Mond.
Mit blendend hellem Strahle
ein Stern am Himmel thront.

Eine ärmliche Bauernhütte
verklärt er mit feurigem Lohn,
drin ruht auf weicher Schütte
Maria mit dem Sohn.

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Idylle Drucken E-Mail

Maria unterm Lindenbaum

lullt ihren Sohn in Schlaf und Traum.

Her Joseph auch, der wackre Greis,

ist eingenickt und schnarcht ganz leis.

Vier Englein aber hocken dicht

auf einem Ast und schlafen nicht.

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