Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken.
Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen!
(Wilhelm Busch) |
Das Jahr geht zornig aus. Und kleine Tage Sind viel verstreut wie Hütten in den Winter. Und Nächte ohne Leuchten, ohne Stunden, Und grauer Morgen ungewisser Bilder.
Sommerzeit, Herbstzeit, alles geht vorüber, Und brauner Tod hat jede Frucht ergriffen. Andre kalte Sterne sind im Dunkel, Die wir zuvor nicht sahn am Himmelszelt.
Weglos ist jedes Leben. Und verworren Ein jeder Pfad. Und keiner weiß das Ende, Und wer da suchet, dass er Einen fände, Der sieht ihn stumm und schüttelnd leere Hände. |
Ein neues Buch, ein neues Jahr Was wird das Jahr uns bringen? Wird es werden, wie es immer war, Halb schlecht, halb gut? Ich möchte leben, bis all diese Flammen Zurück lassen einen leuchtenden Funken. Und nicht vergehen, wie die Flammen im Kamin, Die eben zu Asche geworden.
Theodor Fontane |
Mit der Freude zieht der Schmerz traulich durch die Zeiten. Schwere Stürme, milde Weste, bange Sorgen, frohe Feste wandeln sich zur Seiten. Wars nicht so im alten Jahr?
Wird es im neuen enden? Sonnen geht auf und unter, Wolken kommen wieder und gehn, und kein Wunsch wird es Ändern! Jedem auf dem Lebenspfad einen Freund zur Seite, ein zufriedenes Gemüte und zu stiller Herzensgüte Hoffnung ins Geleite! |
Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüßt, doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen. |
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