Christ lag in Todesbanden 1. Christ lag in Todesbanden, für unser Sünd gegeben, der ist wieder erstanden und hat uns bracht das Leben. Des wir sollen fröhlich sein, Gott loben und dankbar sein und singen Halleluja. 2. Den Tod niemand zwingen konnt bei allen Menschenkindern, das macht alles unser Sünd, kein Unschuld war zu finden. Davon kam der Tod sobald und nahm über uns Gewalt, hielt uns in seinem Reich gefangen.
3. Jesus Christus, Gottes Sohn, an unser Statt ist kommen und hat die Sünd abgetan, damit dem Tod genommen all sein Recht und sein Gewalt, da bliebt nichts denn Tods Gestalt, den Stachel hat er verloren. 4. Es war ein wunderlicher Krieg, da Tod und Leben rungen, das Leben behielt den Sieg, es hat den Tod verschlungen. Die Schrift hat verkündet das, wie ein Tod den andern fraß, ein Spott aus dem Tod ist worden. 5. Hier ist das rechte Osterlamm, davon wir sollen leben, das ist an des Kreuzes Stamm in heißer Lieb gegeben. Das Blut zeichnet unsre Tür, das hält der Glaub dem Tod für, der Würger kann uns nicht rühren. 6. So feiern wir das hohe Fest mit Herzensfreud und Wonne, das uns der Herr scheinen lässt. Er ist selber die Sonne, der durch seiner Gnaden Glanz erleucht unsre Herzen ganz, der Sünden Nacht ist vergangen. 7. Wir essen und leben wohl zum süßen Brot geladen; der alte Sauerteig nicht soll sein bei dem Wort der Ganden. Christus will die Kost uns sein und speisen die Seel allein, der Glaub will keins andern leben.
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