Gedichte und Reime zum Muttertag und Vatertag
| Der Zwiebelkuchen - Vatertag |
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Zwiebelkuchen, hausgemacht von meiner Frau zur langen Nacht, ein Gaumen- und ein Augenschmaus, doch nichts blieb drin - es musste raus ! Es ist normal in kleinen Küchen, dass sie gefüllt von Wohlgerüchen, doch vom Kuchen das Ergebnis wurde zum Geruchserlebnis. Das Auge tränt, die Nase schwoll, ich schnupperte ganz erfurchtsvoll, doch trotz der großen Gegenwehr fiel das Atmen ziemlich schwer. Das Rumoren in den Därmen drohte langsam auszuschwärmen und ich merkte mit und mit, wie meine Nase drunter litt. So kam es denn, dass unsere Nasen arg gebeutelt von den Gasen, die den Raum nun überfüllt und alle Fliegen schon gekillt. Des Feuerzeuges heller Schein soll bei Gas gefährlich sein. und man erteilte in der Not zur Vorsicht schon mal Rauchverbot. Ach, würd doch jeder nur begreifen, man sollte eng zusammenkneifen jede Öffnung die er findet und wo die schlechte Luft entschwindet. Ich merkte, dass ein Lerneffekt in diesem Zwiebelkuchen steckt, denn das, womit wir uns gern mästen, wird irgendwann die Luft verpesten. Und die Moral von dem Gedicht: Vergiss beim Zwiebelkuchen nicht, dass Du musst ihn auch verdauen. Das Gas versucht Dich umzuhauen.
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